Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

  • Home
  • Haushalte
  • Bilanzen
  • Kontrollgremien
  • Service
  • Kontakt
  • Suche

Wallfahrt in Dettelbach bleibt erhalten

Generalvikar Keßler: Bistum tut alles, um Weggang der Franziskaner aufzufangen – Diözesane Bauinvestitionen dienen der Seelsorge – Dank an die ehrenamtlichen Mitarbeiter

Würzburg (POW) Die Wallfahrt in Dettelbach bleibt auch nach dem Weggang der Franziskaner erhalten. Das hat Generalvikar Thomas Keßler im Rahmen der Haushalts-Pressekonferenz am Freitag, 26. Februar, im Würzburger Burkardushaus betont. „Es ist ein Verlust für das Bistum, dass das Kloster schließt. Aber wir werden von Seiten des Bistums alles tun, damit die Wallfahrt gut weitergeht und die Seelsorge in und um Dettelbach gut gestaltet werden kann.“

Die Provinzleitung der Deutschen Franziskanerprovinz hatte Anfang Februar mitgeteilt, dass sie das Kloster Dettelbach zum 31. Januar 2017 schließen will. Die Ordensgemeinschaft sehe sich nicht mehr in der Lage, künftig die Stelle des leitenden Pfarrers der Pfarreiengemeinschaft „Maria im Sand Dettelbach“ zu besetzen. Derzeit leben im Kloster Dettelbach nach Angaben der Franziskaner fünf Patres und ein Bruder im Alter zwischen 45 und 80 Jahren.

In seinem Statement ging der Generalvikar zudem auf die Bauinvestitionen ein. Es sei absehbar, dass die Finanzmittel auf lange Sicht geringer würden. Deswegen werde jetzt in den Erhalt von Immobilien investiert. Sie dienten – ebenso wie die Pastoral – der Verkündigung der Frohen Botschaft. Als ein Beispiel nannte er die Renovierung des Marmelsteiner Hofs in Würzburg, in dem das Bischöfliche Ordinariat untergebracht ist. „Das Ordinariat ist die Zentrale für die Seelsorge in den Gemeinden.“ Für die Sanierung seien derzeit Voruntersuchungen im Gange. Insbesondere der Brandschutz müsse auf den aktuellen Stand gebracht werden.

Ein weiteres Projekt sei die Renovierung des Matthias-Ehrenfried-Hauses in Würzburg. Dieses habe eine große Bedeutung als „soziale Anlaufstelle“ in Bahnhofsnähe. Schließlich nannte er den Umbau des Schweinfurter Pfarrzentrums Sankt Anton als ebenfalls wichtige Aufgabe. Hier sollen künftig die Initiativen der Caritas im Stadtdekanat gebündelt werden.

Keßler dankte im Rahmen der Pressekonferenz auch allen ehrenamtlichen Mitarbeitern in den Pfarreien. „Sie leisten in der Seelsorge und in der Verwaltung Großes und dienen dem Auftrag der Kirche.“ Der Generalvikar verwies zudem darauf, dass die katholische Kirche einer der größten Arbeitgeber in Unterfranken sei und sichere Arbeitsplätze gewährleiste.

sti (POW)

(0619/0276; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung